FAQ

Die häufigsten Fragen zur Revision haben wir hier aufgeführt und für Sie beantwortet.

Wie kann ich mich über die Themen und Entscheidungen der Revision informieren?

Die Informationen auf dieser Website werden regelmässig aktualisiert. Wichtige Themen und Entscheidungen werden unter News veröffentlicht. Ausserdem versenden wir vierteljährlich einen kompakten Infoletter mit allen Neuigkeiten. Den Infoletter können Sie auf der Startseite abonnieren.

Welche wichtigen Schritte stehen im Projekt an?

Die Rückmeldungen aus der Branchenanhörung und der Ämterkonsultation wurden ausgewertet und die Erkenntnisse flossen in die Dokumente ein. Die Kommission Berufsentwicklung & Qualität (B&Q) bespricht die vorgeschlagenen Anpassungen, bevor die Grundbildungskommission (GBK) im Juni 2026 die finalen Dokumente für den Ticketantrag beim Bund freigibt.

 

Der Bund prüft die eingereichten Unterlagen rechtlich und auf sprachliche Konsistenz. Nach der formalen Prüfung führt der Bund bei den Kantonen, sowie interessierten Kreisen Anhörungen durch. Die Anhörungsergebnisse werden ausgewertet und die Dokumente bereinigt.

Wird es weiterhin eine praktische Arbeit im Qualifikationsverfahren geben?

Ja, es wird weiterhin eine praktische Arbeit im Qualifikationsverfahren geben. Neu wird sie bei den Schreiner:innen EFZ in der Form einer vorgegebenen praktischen Arbeit (VPA) durchgeführt. Die genaue Ausarbeitung, wie zum Beispiel in welchen Elementen der VPA Individualisierungen sinnvoll und möglich sind, wird derzeit entwickelt.

Werden zukünftig nur noch Spezialist:innen ausgebildet?

Nein, das Ziel der Grundausbildung ist es, Generalist:innen auszubilden. Mit den Schwerpunkten soll eine leichte Vertiefung erfolgen. Da es sich um eine Grundausbildung handelt, ist es besonders wichtig, die Arbeitsmarktmobilität in der Schreinerbranche zu erhalten.

Wird es in Zukunft noch verschiedene Fachrichtungen in der Grundbildung geben?

Nein, in der Ausbildung zur Schreinerin EFZ oder zum Schreiner EFZ gibt es in Zukunft keine Fachrichtungen mehr. Während der vierjährigen Lehrzeit besuchen alle Lernenden gemeinsam die Berufsfachschule und die grundlegenden überbetrieblichen Kurse.

Im 7. Semester wird ein überbetrieblicher Kurs mit dem Fokus der Schwerpunkte durchgeführt, in denen die Lernenden ihre Kompetenzen im Schwerpunkt vertiefen werden.

Werden die Berufsbezeichnungen angepasst?

Nein, die Berufsbezeichnungen in der Deutschschweiz und im Tessin bleiben unverändert. In der Westschweiz hingegen werden die beiden Berufsbezeichnungen zusammengelegt und der EBA-Titel präzisiert. Da es in Zukunft keine Fachrichtungen mehr geben wird, ist dieser Zusatz in den Fähigkeitszeugnissen nicht mehr aufgeführt.

Was sind die leichten Vertiefungen der EFZ-Ausbildung?

Es handelt sich um leichte Vertiefungen in spezifischen Arbeitsprozessen, welche Schwerpunkte genannt werden. Für die EFZ-Ausbildung sind Schwerpunkte in den Bereichen Planung, Produktion und Montage vorgesehen.

Was sind die leichten Vertiefungen der EBA-Ausbildung?

Für die EBA-Ausbildung sind Schwerpunkte in den Bereichen Produktion und Montage vorgesehen. Auch wenn bei der EBA-Ausbildung ebenfalls von Schwerpunkten gesprochen wird, ist die Umsetzung nicht gleich wie bei der EFZ-Ausbildung. Grundsätzlich besuchen die Lernenden über die ganze Lehrzeit sowohl die Berufsfachschule wie auch die überbetrieblichen Kurse gemeinsam. Im Lehrbetrieb hingegen arbeiten sie hauptsächlich im Schwerpunkt, da innerhalb den zwei Jahren nicht alle Bereiche abgedeckt werden können und in viele Lehrbetriebe die Lernenden hauptsächlich in der Produktion oder Montage ausgebildet und eingesetzt werden.

Wie viele Berufsfachschul- und ÜK-Tage sind in Zukunft vorgesehen?

Die Berufsfachschule wird weiterhin einmal pro Woche besucht. Auch der Umfang der ÜK-Tage bleibt mit Total 28 Tagen beim EBA und 46 Tagen beim EFZ im bisherigen Rahmen.